Auto überbrücken: Korrekte Starthilfe in 3 sicheren Wegen
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Auto überbrücken: Korrekte Starthilfe in 3 sicheren Wegen

Eine leere Autobatterie ist die häufigste Pannenursache in Deutschland und legt jedes Jahr unzählige Fahrzeuge lahm. Doch bevor Sie den Pannendienst rufen, können Sie das Problem oft selbst lösen. Mit der richtigen Technik lässt sich ein Auto überbrücken und der Motor wieder zum Leben erwecken. Dieser Ratgeber für 2025 und 2026 erklärt Ihnen die drei gängigsten Methoden: die klassische Starthilfe mit einem Spenderfahrzeug, die moderne Variante mit einer Powerbank und das Anschieben als letzte Rettung.

Wir führen Sie Schritt für Schritt durch den Prozess und zeigen Ihnen, wie Sie teure Schäden an der empfindlichen Bordelektronik vermeiden. Die korrekte Reihenfolge der Kabel, wichtige Sicherheitshinweise für moderne Fahrzeuge und die richtige Nachsorge sind entscheidend für den Erfolg. Lesen Sie jetzt, wie Sie sicher Starthilfe geben und schnell wieder mobil werden.

Starthilfe mit Spenderfahrzeug: Die klassische Methode

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Die bewährteste Methode, eine leere Batterie zu überbrücken, ist die Starthilfe mithilfe eines zweiten Fahrzeugs. Hierbei ist absolute Präzision gefragt, denn ein falscher Handgriff kann zu Kurzschlüssen und teuren Reparaturen führen. Halten Sie sich exakt an die folgende Reihenfolge, um Ihr Fahrzeug sicher zu starten.

  • 1. Vorbereitung und Sicherheit: Parken Sie beide Fahrzeuge so, dass die Batterien möglichst nah beieinander sind, sich die Karosserien aber niemals berühren. Schalten Sie bei beiden Autos den Motor und alle Verbraucher (Radio, Licht, Klimaanlage) aus. Legen Sie den Leerlauf ein (bei Automatik „P“) und ziehen Sie die Handbremse fest an. Tragen Sie zu Ihrer Sicherheit eine Warnweste.
  • 2. Rotes Kabel (+) anschließen: Klemmen Sie die eine rote Zange des Starthilfekabels an den Pluspol (+) der vollen Batterie des Spenderfahrzeugs. Verbinden Sie anschließend die andere rote Zange mit dem Pluspol (+) der leeren Batterie Ihres Pannenautos.
  • 3. Schwarzes Kabel (-) anschließen: Klemmen Sie nun eine schwarze Zange an den Minuspol (-) der Spenderbatterie. Das andere Ende des schwarzen Kabels darf NICHT an den Minuspol der leeren Batterie! Suchen Sie stattdessen im Motorraum des Pannenautos einen Massepunkt. Das ist ein unlackiertes, stabiles Metallteil am Motorblock. Dies verhindert Funkenbildung in der Nähe der Batterie, wo sich explosives Knallgas bilden kann.
  • 4. Startvorgang einleiten: Starten Sie den Motor des Spenderfahrzeugs und lassen Sie ihn einige Minuten im Leerlauf laufen. Versuchen Sie anschließend, Ihr Pannenauto zu starten. Der Startversuch sollte nicht länger als 15 Sekunden dauern. Klappt es nicht, warten Sie eine Minute und probieren Sie es erneut. Nach maximal drei Versuchen sollten Sie abbrechen, um Schäden am Anlasser zu vermeiden.
  • 5. Motoren laufen lassen und Kabel entfernen: Sobald der Motor des Pannenautos läuft, lassen Sie beide Fahrzeuge noch etwa drei bis fünf Minuten verbunden laufen. Entfernen Sie die Kabel danach in exakt umgekehrter Reihenfolge: Zuerst die schwarze Klemme am Massepunkt, dann die schwarze Klemme am Spenderauto. Danach die rote Klemme am Pannenauto und zuletzt die rote Klemme am Spenderauto.

Wichtige Hinweise für moderne Fahrzeuge & E-Autos

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Moderne Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik oder Batteriemanagementsystemen haben oft spezielle Anschlusspunkte für die Starthilfe im Motorraum, die nicht direkt an der Batterie liegen. Werfen Sie unbedingt einen Blick in die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs, um die korrekten Punkte zu finden. Ein falscher Anschluss kann die sensible Elektronik beschädigen.

Elektroautos und Hybride dürfen grundsätzlich niemals als Spenderfahrzeug verwendet werden. Ihre 12-Volt-Bordnetzbatterie ist nicht dafür ausgelegt, die hohen Ströme für den Start eines Verbrennungsmotors zu liefern. Dies kann zu irreparablen Schäden am E-Auto führen. Ist die 12-Volt-Batterie eines E-Autos leer, kann sie zwar Starthilfe empfangen, dies sollte aber idealerweise von Fachpersonal durchgeführt werden.

Das richtige Starthilfekabel wählen

Die Qualität des Starthilfekabels ist entscheidend. Verwenden Sie ausschließlich Kabel, die der DIN-Norm 72553 oder der ISO-Norm 6722 entsprechen. Für Benzinmotoren wird ein Kabelquerschnitt von mindestens 16 mm² empfohlen, für Dieselfahrzeuge sollten es 25 mm² sein. Achten Sie darauf, dass die Polzangen vollständig aus Kunststoff isoliert sind und nur die Kontaktspitzen aus Metall bestehen. Ein integrierter Überspannungsschutz schützt die Bordelektronik beider Fahrzeuge vor gefährlichen Spannungsspitzen.

Alternative Methoden: Powerbank und Anschieben

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Wenn kein Spenderfahrzeug zur Verfügung steht, gibt es zwei Alternativen. Eine Starthilfe-Powerbank ist eine moderne und sichere Lösung, während das Anschieben nur in bestimmten Notfällen eine Option darstellt.

Auto überbrücken mit einer Starthilfe-Powerbank

Eine Starthilfe-Powerbank (auch Jump Starter genannt) ist ein kompakter Lithium-Ionen-Akku, der genug Energie liefert, um einen Motor zu starten. Die Anwendung ist einfach und sicher:

  • Verbinden Sie die rote Klemme der Powerbank mit dem Pluspol (+) der Autobatterie.
  • Verbinden Sie die schwarze Klemme mit einem Massepunkt am Motorblock.
  • Schalten Sie die Powerbank ein und starten Sie den Motor Ihres Autos.
  • Sobald der Motor läuft, schalten Sie die Powerbank aus und entfernen Sie zuerst die schwarze, dann die rote Klemme.

Lagern Sie eine Starthilfe-Powerbank niemals dauerhaft im Auto. Extreme Hitze im Sommer kann den Akku beschädigen, während Kälte im Winter die Leistung stark reduziert.

Starthilfe durch Anschieben: Nur für den Notfall

Das Anschieben funktioniert ausschließlich bei Fahrzeugen mit manuellem Schaltgetriebe und Benzinmotor. Bei Dieselautos, Automatikgetrieben oder E-Autos ist diese Methode wirkungslos und kann sogar Schäden verursachen. Suchen Sie sich eine leicht abschüssige, verkehrsarme Straße und mindestens zwei Helfer.

Schalten Sie die Zündung ein, treten Sie die Kupplung und legen Sie den zweiten Gang ein. Lassen Sie das Fahrzeug anschieben. Sobald es Schrittgeschwindigkeit erreicht hat, lassen Sie die Kupplung schnell kommen und geben Sie gleichzeitig etwas Gas. Denken Sie daran, dass ohne laufenden Motor weder der Bremskraftverstärker noch die Servolenkung funktionieren – Bremsen und Lenken erfordern also erheblich mehr Kraft.

Nach der Starthilfe: Was nun zu tun ist

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Nachdem das Auto überbrücken erfolgreich war, ist die Arbeit noch nicht getan. Die Batterie ist immer noch schwach und muss von der Lichtmaschine wieder aufgeladen werden. Fahren Sie dazu mindestens 30 bis 60 Minuten am Stück, am besten über Landstraßen oder die Autobahn, ohne den Motor zwischendurch abzustellen. Vermeiden Sie dabei die Nutzung starker Stromverbraucher wie Sitzheizung oder Heckscheibenheizung.

Sollte der Motor direkt nach dem Abklemmen der Starthilfekabel wieder ausgehen, ist die Batterie wahrscheinlich tiefentladen oder defekt. In diesem Fall hilft auch eine lange Fahrt nicht mehr. Die wahrscheinlichste Ursache ist dann eine defekte Batterie oder eine fehlerhafte Lichtmaschine. Ein Besuch in der Werkstatt ist dann unumgänglich. Dort kann die Ursache für die leere Autobatterie professionell geklärt werden.

Häufige Fehler und wichtige Fragen (FAQ)

Rund um das Thema Starthilfe gibt es viele Fragen und potenzielle Fehlerquellen. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten, um sicher und informiert zu handeln.

Was kostet eine professionelle Starthilfe?
Wenn Sie sich die Starthilfe nicht zutrauen, hilft der Pannendienst. Die Kosten variieren je nach Anbieter und Tageszeit. Für 2025/2026 können Sie bei Automobilclubs (z. B. ADAC) mit Kosten zwischen 80 und 150 Euro rechnen, freie Werkstätten oder Abschleppdienste verlangen oft bis zu 200 Euro.

Welche sind die häufigsten Fehler beim Überbrücken?
Der gefährlichste Fehler ist das Vertauschen der Pole, was zu einem Kurzschluss führt. Ebenso riskant ist das Anschließen der schwarzen Klemme an den Minuspol der Pannenbatterie (Funkengefahr) und die Berührung der beiden Karosserien. Auch die Verwendung minderwertiger Kabel kann zu Kabelbränden führen.

Kann ich einen LKW zum Überbrücken eines PKW nutzen?
Vorsicht: Die meisten LKW haben ein 24-Volt-Bordnetz, während PKW mit 12 Volt arbeiten. Eine direkte Verbindung würde die gesamte Elektronik des PKW zerstören. Starthilfe ist nur möglich, wenn der LKW über eine separate 12-Volt-Batterie verfügt oder eine spezielle Schaltung besitzt.

Wie vermeide ich eine leere Batterie in der Zukunft?
Kurzstreckenfahrten sind der größte Feind der Autobatterie, da sie sich dabei nicht vollständig aufladen kann. Fahren Sie regelmäßig längere Strecken. Lassen Sie die Batterie alle paar Jahre in einer Werkstatt prüfen, besonders vor dem Winter. Eine durchschnittliche Lebensdauer einer Autobatterie beträgt vier bis sechs Jahre.

Fazit: Sicher Starthilfe geben und Pannen vermeiden

Ein Auto korrekt zu überbrücken, ist eine Fähigkeit, die Ihnen viel Zeit, Geld und Ärger ersparen kann. Ob mit einem Spenderfahrzeug, einer Powerbank oder im Notfall durch Anschieben – der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Einhaltung der richtigen Reihenfolge und der Sicherheitsvorschriften. Nehmen Sie sich die Zeit, die Schritte sorgfältig auszuführen und werfen Sie im Zweifel immer einen Blick in die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs.

Wenn Sie sich unsicher sind, seltsame Geräusche hören oder der Motor nach mehreren Versuchen nicht anspringt, ist es immer die sicherste Entscheidung, professionelle Hilfe zu rufen. So stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Fahrzeug unbeschadet bleiben und Sie bald wieder sicher unterwegs sind.

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Yorumlar (12)

  1. Ich liebe moderne Technik, Elektroautos und digitale Anzeigen. Umso frustrierender ist es, dass mein Fahrschulauto ein 15 Jahre alter Diesel mit kratzendem Getriebe ist. Wenn ich dann Artikel über modernste Fahrassistenzsysteme lese – Spurhalteassistenten, adaptive Tempomaten, Notbremsassistenten – fühle ich mich, als würde ich im falschen Jahrhundert unterrichtet.

    Wie soll man so auf den modernen Straßenverkehr vorbereitet werden? Ich sitze in einem Auto, das kaum über Basisfunktionen verfügt, während draußen Fahrzeuge mit teilautonomen Fahrfunktionen unterwegs sind. Es ist ein krasser Gegensatz. Warum wird in Fahrschulen nicht auf moderne Fahrzeuge gesetzt, die den aktuellen Stand der Technik widerspiegeln? Wir sollten doch lernen, mit den Autos umzugehen, die wir in Zukunft fahren werden, und nicht mit Relikten aus einer vergangenen Ära.

  2. September 17, 2025

    Hallo zusammen,

    ich lese gerade den Artikel über Starthilfe, der zwar interessant ist, aber meine aktuelle Frage betrifft ein ganz anderes Thema. Da ich wenig Zeit habe, überlege ich, meinen Führerschein in einem zweiwöchigen Intensivkurs zu machen.

    Ich bin mir aber unsicher, ob der Lernstress in so kurzer Zeit nicht zu hoch ist und ob man dabei wirklich gut und sicher fahren lernt. Hat jemand von euch Erfahrungen mit solchen „Crashkursen“ für den Führerschein? Sind sie ihr Geld wert oder ist es eher eine schlechte Idee, die ich lieber lassen sollte? Ich wäre dankbar für jede Einschätzung!

  3. Oktober 1, 2025

    Wenn ich heute lese, was ein Führerschein kostet und was für ein Bürokratie-Theater darum gemacht wird, da schüttel ich nur noch ungläubig den Kopf. Das ist doch ein Witz, oder?

    Ich hab meinen Lappen noch in der DDR gemacht, bei der GST. Das war eine andere Welt, sage ich Ihnen. Keine kommerzielle Abzocke, kein Schnickschnack. Da ging es um Disziplin, um Verantwortung und darum, ein Fahrzeug wirklich zu beherrschen. Wir haben im Gleichschritt angetreten, die Uniform saß, und es war eine militärisch-strenge Ausbildung. Da wurde nicht lange gefackelt. Wer nicht gelernt hat, wie man einen Motor versteht, wie man kleine Reparaturen selbst macht oder einen Reifen wechselt, der hatte Pech gehabt. Das war Pflicht!

    Und die Kosten? Ein Spottpreis! Ein paar Mark für Lehrbücher, das war’s dann auch schon. Fast geschenkt im Vergleich zu dem, was die Fahrschulen heute verlangen. Da wurde nicht an jeder Fahrstunde verdient, da wurde Wissen vermittelt. Man hat uns beigebracht, selbstständig zu sein, eine Panne auch mal ohne den Pannendienst in den Griff zu kriegen. Wir kannten unser Fahrzeug, von der Zündkerze bis zum Auspuff.

    Und heute? Das ist doch ein kommerzieller Zirkus! Da geht es nur noch ums Geldverdienen. Hunderte von Euro für ein paar Stunden Theorie, die man auch aus einem Buch lernen könnte, und dann die Fahrstunden, die ins Unermessliche steigen. Die Jungen von heute können am Ende kaum einparken und rufen bei der kleinsten Kleinigkeit sofort den ADAC. Eine leere Batterie? Undenkbar, dass man da selbst Hand anlegt und überbrückt – dafür gibt es ja den Service!

    Da krieg ich die Krise, ganz ehrlich. Das war damals hart, ja, aber es hat uns zu Fahrern gemacht, die Respekt vor der Technik und der Straße hatten. Nicht so eine verwöhnte Generation, die für alles einen Dienstleister braucht. Die Zeiten ändern sich, klar, aber nicht immer zum Besseren. Manchmal wünsche ich mir die alte GST-Strenge zurück. Da wusste man, was man hatte, und was man konnte.

    • Oktober 1, 2025

      Vielen dank für deine ausführlichen gedanken und den vergleich zwischen den führerscheinausbildungen damals und heute. es ist faszinierend zu hören, wie unterschiedlich die prioritäten und die herangehensweise waren. die wertschätzung für eigenständigkeit und technisches verständnis, die du beschreibst, ist in der heutigen zeit tatsächlich oft in den hintergrund gerückt.

      deine beobachtungen spiegeln ein wichtiges thema wider, nämlich die entwicklung von dienstleistungsgesellschaften und wie sich das auf ganz praktische fähigkeiten auswirkt. es ist leicht nachvollziehbar, dass man sich in manchen bereichen eine rückbesinnung auf grundlagen und mehr eigenverantwortung wünscht. ich lade dich herzlich ein, auch meine anderen artikel anzusehen, vielleicht findest du dort weitere interessante perspektiven.

  4. Oktober 1, 2025

    Hallo zusammen,

    ich muss leider meinen Führerschein machen, aber mein Budget ist extrem knapp. Ich suche nach allen legalen Möglichkeiten, Geld zu sparen. Konkret frage ich mich, ob es Tricks gibt, um die Kosten für die Online-Theorie zu minimieren, wie man am besten Fahrschulpreise vergleicht, um das günstigste Angebot zu finden, und ob jemand günstige oder sogar kostenlose Übungsplätze kennt, auf denen man legal fahren darf, um Fahrstunden zu sparen. Habt ihr konkrete Spartipps oder Tricks, die euch geholfen haben? Jede Idee ist willkommen!

    • Oktober 1, 2025

      Hallo,

      vielen dank für deine frage und dein interesse an meinem artikel. es ist absolut verständlich, dass du nach wegen suchst, die kosten für den führerschein zu minimieren. das ist eine investition, die sich lohnt, aber auch ins geld gehen kann.

      bezüglich der online-theorie gibt es oft pakete, die über die fahrschulen angeboten werden und manchmal günstiger sind als einzelbuchungen. es lohnt sich auch, nach kostenlosen apps oder webseiten zu suchen, die zumindest einen teil des lernmaterials abdecken und dir helfen, dich auf die prüfung vorzubereiten, bevor du für kostenpflichtige materialien zahlst. beim vergleich von fahrschulpreisen ist es wichtig, nicht nur auf den stundenpreis zu achten, sondern auch auf die gesamtkosten der pakete, die anmeldegebühren und die kosten für die prüfungen. manchmal ist ein etwas höherer stundenpreis bei einer fahrschule, die weniger stunden für die prüfungsreife benötigt, am ende günstiger. was übungsplätze angeht, so ist es in deutschland leider nicht erlaubt, auf öffentlichen straßen ohne fahrschule zu fahren. es gibt jedoch manchmal verkehrsübungsplätze, die von vereinen oder privat betrieben werden und auf denen man unter aufsicht mit dem eigenen fahrzeug üben kann. diese sind oft kostengünstiger als fahrstunden. erkundige dich in deiner region nach solchen angeboten.

      ich hoffe, diese tipps helfen dir weiter. schau dir gerne auch meine anderen artikel an, vielleicht findest du dort noch weitere hilfreiche informationen.

  5. Oktober 1, 2025

    Auto überbrücken? Wollt ihr mich verarschen?! EINE STUNDE! Vor genau einer Stunde ist MEIN Leben abgesoffen, nicht mein scheiß Auto! Und warum? Wegen einer absoluten Kleinigkeit, die irgendein machtgeiler Prüfer als Vorwand genommen hat, um mich durchfallen zu lassen! Das ist doch kein System, das ist pure Willkür! Ich habe gelernt, ich habe mich vorbereitet, ich war gut – und dann kommt so ein Arsch und macht alles zunichte, weil ihm meine Nasenspitze nicht passt oder was?!

    Pannenursache? Ja, die Pannenursache sitzt jetzt hier, kochend vor Wut, während ihr mir was von Starthilfe erzählt! Wie soll ich mein verdammtes Leben wieder zum Laufen bringen, wenn ich vom System betrogen werde? Schritt-für-Schritt-Anleitungen? Hatte ich auch! Bis der Typ entschieden hat, dass meine „Technik“ nicht seinen persönlichen Vorstellungen entspricht. Sicherheitsregeln? Wo waren die Sicherheitsregeln für MEINE Nerven, für MEINE Zukunft, für MEINE verdammte Anstrengung?!

    Schäden vermeiden? Der Schaden ist angerichtet! Der Prüfer hat einen irreparablen Schaden in meinem Vertrauen in Fairness und Gerechtigkeit hinterlassen! Eure Tipps sind HOHN! Purer, unverfälschter Hohn! Ich will keine Powerbank, ich will Gerechtigkeit! Aber die gibt es wohl nur, wenn man keinem Prüfer in die Quere kommt. Mir platzt der Kragen! Ich will einfach nur schreien!

    • Oktober 1, 2025

      Es tut mir wirklich leid zu hören, dass du so eine frustrierende und ungerechte Erfahrung machen musstest. es ist verständlich, dass du dich betrogen und wütend fühlst, besonders wenn man viel zeit und mühe investiert hat und dann das gefühl hat, dass alles durch willkür zunichte gemacht wird. diese art von rückschlägen kann unglaublich entmutigend sein und das vertrauen in systeme erschüttern.

      ich kann gut nachvollziehen, dass unsere tipps in so einer situation wie hohn wirken, wenn man das gefühl hat, dass das problem viel tiefer liegt als eine einfache panne. es ist wichtig, dass du deine wut und enttäuschung ausdrücken kannst. ich hoffe, dass du trotz dieser schwierigen erfahrung einen weg findest, wieder auf die beine zu kommen. vielleicht findest du in einigen meiner anderen artikel auch themen, die dich ansprechen könnten.

  6. Vielen Dank für diesen super hilfreichen Artikel! Ich habe meine Fahrprüfung erst vor Kurzem bestanden und dabei einen kleinen, aber enorm nützlichen Trick gelernt, der mir beim Thema „Auto überbrücken“ sehr geholfen hat und den ich gerne teilen möchte, da er hier nicht explizit erwähnt wird.

    Für die Reihenfolge beim Anschließen der Überbrückungskabel habe ich mir folgende Eselsbrücke gemerkt: Denk an „Rot, rot, schwarz, schwarz – aber der letzte Schwarz geht NICHT an die Batterie!“. Das bedeutet konkret: Zuerst das rote Kabel an beide Pluspole (+), dann das schwarze Kabel an den Minuspol (-) des Spenderfahrzeugs und *ganz wichtig* das zweite schwarze Kabel nicht an den Minuspol der leeren Batterie, sondern an ein unlackiertes Metallteil im Motorraum des Pannenfahrzeugs. So vermeidet man Funkenbildung direkt an der Batterie und ist auf der sicheren Seite. Ich hoffe, dieser Tipp hilft auch anderen Fahrschülern!

    • Oktober 1, 2025

      Vielen dank für deinen tollen kommentar und dass du diesen hilfreichen tipp mit uns teilst. das ist eine ausgezeichnete eselsbrücke und eine sehr wichtige ergänzung, die die sicherheit beim überbrücken deutlich erhöht. es ist wirklich wertvoll, solche praktischen erfahrungen zu hören, besonders von jemandem, der es gerade erst gelernt hat. ich bin sicher, dass dieser hinweis vielen anderen lesern, insbesondere fahrschülern, sehr nützlich sein wird.

      es freut mich sehr, dass der artikel für dich hilfreich war. ich lade dich herzlich ein, auch meine anderen artikel anzuschauen, vielleicht findest du dort noch weitere interessante themen.

  7. Oktober 1, 2025

    Überbrücken? Ernsthaft? Ich dachte, das sind die Basics, die man schon vor dem Führerschein intus hat. Als jemand, der quasi mit dem Lenkrad in der Hand auf die Welt gekommen ist und schon auf Privatgeländen diverse Fahrzeuge wieder zum Laufen gebracht hat, sind das hier eher… nette Anekdoten für absolute Anfänger. Schritt-für-Schritt-Anleitungen für ein Spenderfahrzeug oder eine Powerbank? Naja, wer’s braucht. Ich wusste das schon, da war ich noch nicht mal ansatzweise volljährig. Völlig trivial, aber hey, für die ganz Unerfahrenen vielleicht ganz nützlich.

    • Oktober 1, 2025

      Vielen dank für deinen kommentar und dein feedback. es ist toll zu hören, dass du schon so früh ein umfassendes wissen über fahrzeuge und deren wartung entwickeln konntest.

      ich verstehe, dass für erfahrene personen wie dich manche themen trivial erscheinen mögen. mein ziel ist es jedoch, informationen für alle leser zugänglich zu machen, unabhängig von ihrem vorkenntnisstand. es gibt viele menschen, die noch nicht die gelegenheit hatten, diese grundlagen zu erlernen, und für sie können solche anleitungen sehr hilfreich sein. schau dir gerne auch meine anderen artikel an, vielleicht findest du dort themen, die für dich noch interessanter sind.

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