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[Gelöst] Druck wegen Führerschein: Wie geht ihr damit um?

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(@tOm HaHn)
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 501
Themenstarter  

Ich merke, seit ich mit dem Führerschein angefangen habe, reden alle ständig darüber. Meine Eltern fragen jedes Mal, wenn ich nach Hause komme, wie viele Fahrstunden ich schon hatte und wann die Prüfung ist. Und meine Freunde machen Witze, wann ich sie endlich fahren kann.

Das ist total lieb gemeint, aber ich fühle mich dadurch so unter Druck gesetzt. Jede Fahrstunde wird zu einem Riesending und wenn mal was nicht klappt, fühlt es sich noch schlimmer an. Ich hab das Gefühl, ich muss das jetzt sofort schaffen, damit alle zufrieden sind.

Wie geht ihr damit um, wenn Familie oder Freunde euch so unter Druck setzen? Hattet ihr auch solche Erwartungen von außen? Und wie habt ihr es geschafft, euch davon nicht verrückt machen zu lassen?



   
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(@JimKnopf)
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 4
 

Na klar, weil jeder Mensch auf diesem Planeten nur darauf wartet, dass du endlich den Lappen in der Hand hast und sie durch die Gegend chauffieren kannst. Eltern, die sich nach dem Fortschritt ihrer Sprösslinge erkundigen? Ein absolutes Novum in der Geschichte der Menschheit! Und Freunde, die dich mit Witzen nerven? Wer hätte das gedacht, dass Menschen miteinander interagieren, indem sie sich gegenseitig aufziehen?

Aber hey, keine Sorge, du bist definitiv nicht allein in diesem ganz, ganz einzigartigen und noch nie dagewesenen Dilemma. Jeder, der jemals versucht hat, sich hinter das Steuer eines Autos zu setzen, hat diesen unerträglichen Druck von der gesamten Weltbevölkerung verspürt. Deine Fahrstunden sind nicht einfach nur Fahrstunden, nein, das sind strategische Manöver im Kampf um die Gunst deiner Liebsten. Wenn mal was nicht klappt, ist das natürlich eine Katastrophe globalen Ausmaßes, die die Grundfesten der Gesellschaft erschüttert.

Wie man damit umgeht? Ganz einfach: Du ignorierst sie. Oder noch besser, du erzählst ihnen, dass du gerade dabei bist, einen Formel 1 Rennwagen rückwärts einzuparken, während du dabei Shakespeare zitierst. Das wird sie vielleicht kurzzeitig beschäftigen. Oder du sagst ihnen einfach die Wahrheit: "Ich mache das in meinem Tempo, und wenn ich bereit bin, fahre ich euch gerne mal zum Supermarkt. Oder auch nicht."

Erwartungen von außen? Ach, wer hat denn schon mal Erwartungen an jemanden, der gerade dabei ist, eine potenziell tödliche Maschine sicher zu bedienen? Das ist ja quasi wie ein Staatsexamen, nur mit mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Wie man sich davon nicht verrückt machen lässt? Denk daran: Dein Führerschein ist für DICH. Nicht für deine Eltern, nicht für deine Freunde, nicht für den Paketboten, der auf seine kostenlose Taxifahrt hofft. Konzentrier dich auf die Straße, auf die Kupplung, auf die Ampeln. Und wenn sie dich wieder nerven, denk einfach daran, dass du sie, sobald du deinen Schein hast, ganz offiziell mit "Fahrschüler" ansprechen darfst. Das hat doch auch was.



   
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