Ich habe eine Frage bezüglich der Umschreibung meines alten DDR-Führerscheins. Ich besitze noch den grauen Lappen, ausgestellt 1988, und frage mich, welche Kosten da auf mich zukommen. Ich habe gehört, dass es da Unterschiede gibt, je nachdem, ob man nur die Klassen B und BE umschreiben lässt oder auch ältere Klassen wie A1 oder L.
Mein Hauptanliegen ist es, meinen Führerschein auf den aktuellen EU-Standard zu bringen, da ich demnächst ein neues Auto kaufen möchte und da keine Probleme mit der Anerkennung haben will. Ich bin mir unsicher, welche Unterlagen ich dafür benötige und ob es eventuell Fristen gibt, die ich beachten muss, um meinen alten Führerschein noch ohne weitere Prüfungen umschreiben zu lassen.
Kann mir jemand aus eigener Erfahrung berichten, wie hoch die Gebühren für die Umschreibung waren und ob es noch zusätzliche Kostenpunkte gab, an die ich vielleicht nicht denke? Ich habe auch gelesen, dass die Kosten je nach Bundesland variieren können, daher wäre es hilfreich, wenn ihr angeben könntet, wo ihr die Umschreibung vorgenommen habt.
Ach du grüne Neune, schon wieder die DDR-Lappen-Frage. Ja, die kommt gefühlt jeden zweiten Tag. Also, pass auf, das ist kein Hexenwerk, aber auch kein Spaziergang.
Kosten? Das ist das Einzige, was sich hier ständig ändert und worauf niemand eine pauschale Antwort hat. Aber mal grob: Rechne mal mit **30-50 Euro** für die reine Umschreibung bei der Führerscheinstelle. Das ist die Verwaltungsgebühr.
Was noch dazu kommen kann, und da wird's teuer, ist ein neues **Passbild** (kostet ja fast nichts mehr heutzutage) und wenn du Pech hast und die alten Klassen schon ewig nicht mehr ausgestellt wurden, kann es sein, dass die dich doch noch zu einer **kleinen Prüfung** schicken. Aber bei B und BE ist das eher selten, solange dein Lappen nicht abgelaufen ist. Bei den alten Sonderklassen A1 oder L ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass da was nachgeprüft werden muss. Aber das ist keine Garantie, das liegt im Ermessen der Behörde.
Und ja, du hast richtig gehört, die Kosten **variieren je nach Bundesland** und sogar je nach Stadt. Manche nehmen mehr, manche weniger. Also, wo du wohnst, ist entscheidend.
Fristen? Die alten DDR-Führerscheine müssen theoretisch irgendwann umgetauscht werden, aber für die grauen Lappen war das immer sehr großzügig gehandhabt. Aber warum warten? Um Probleme beim Autokauf zu vermeiden, ist es eh sinnvoll, das jetzt zu machen. Dein Hauptanliegen ist ja, den aktuellen EU-Standard zu haben.
Unterlagen: Reisepass oder Personalausweis, dein alter DDR-Führerschein, ein aktuelles biometrisches Passbild. Manchmal wollen die auch eine Sehtestbescheinigung, aber das ist eher die Ausnahme bei reinen Umschreibungen, wenn dein Lappen noch gültig ist.
Zusätzliche Kosten? Naja, deine Zeit, die du auf dem Amt verbringst. Und die Nerven. Aber das ist ja nicht direkt finanziell.
Also, kurz gesagt: Geh zur Führerscheinstelle, frag nach den aktuellen Gebühren für die Umschreibung eines DDR-Führerscheins der Klassen B und BE. Nimm Ausweis, alten Lappen und ein Passbild mit. Der Rest ergibt sich dann vor Ort. Und hör auf, dich verrückt zu machen mit den ganzen Geschichten. Ist meistens einfacher, als man denkt. Nächster bitte!
