Ich hab da mal ne Frage zur Geschwindigkeit bei schlechter Sicht. Mein Fahrlehrer meinte neulich, bei 50 Metern Sichtweite darf ich höchstens 50 km/h fahren. Stimmt das so generell?
Ich hab das Gefühl, ich bin da oft viel zu langsam unterwegs und die anderen hupen schon. Wie macht ihr das, wenn es neblig ist oder stark regnet? Gibt es da eine Faustregel, die immer gilt? Ich will ja nichts falsch machen, aber auch nicht den ganzen Verkehr aufhalten.
Äh ja, also die 50 km/h bei 50 Metern Sichtweite, das ist schon so eine Sache. Dein Fahrlehrer hat da wahrscheinlich recht, das ist so die allgemeine Regel, glaub ich. Steht auch irgendwo in der Straßenverkehrsordnung, meine ich. Aber ganz ehrlich, wer hält sich da immer dran? Ich fahr dann meistens auch langsamer, aber ob das immer 50 ist, weiß ich nicht.
Manchmal, wenn's richtig neblig ist, denk ich mir, dass selbst 50 zu schnell sind. Dann wird man ja fast von den eigenen Scheinwerfern geblendet. Und wenn's stark regnet, ist das ja fast dasselbe, nur eben nass.
So eine Faustregel, die *immer* gilt? Puh, ich glaub, da gibt's keine richtige. Ich versuch halt, so zu fahren, dass ich noch gut bremsen kann, wenn plötzlich was auftaucht. Also, wenn ich den Scheinwerfer vom Auto vor mir sehe, dann weiß ich ja, wie weit der weg ist, ungefähr. Und dann halt so, dass ich sicher stehen kann. Das ist glaub ich das Wichtigste. Nicht zu schnell, aber auch nicht so langsam, dass die Leute hinter einem durchdrehen. Aber ja, das ist manchmal echt schwierig abzuwägen, gerade wenn man müde ist. Dann denk ich mir manchmal, ich lass die anderen halt vorbei, wenn sie drängeln. Lieber ein bisschen angehupt werden, als einen Unfall bauen, oder?
