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[Gelöst] Nebel-Fahrt: Was tun?

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(@Clemens Hartwig)
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 501
Themenstarter  

Hey Leute, ich hatte gestern meine erste Fahrstunde bei Nebel und war total überfordert. Man sieht ja kaum die Hand vor Augen! Mein Fahrlehrer meinte, ich soll das Abblendlicht anmachen, aber irgendwie kam mir das nicht genug vor.

Was macht ihr, wenn ihr bei so schlechter Sicht unterwegs seid? Muss man da wirklich langsamer fahren, auch wenn kein Schild das vorschreibt? Und wann genau darf oder muss ich die Nebelschlussleuchte anmachen? Ich hab Angst, dass ich da was falsch mache und dann einen Unfall baue oder eine Strafe kriege.



   
Zitat
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(@Groenemeyer)
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 2
 

Hallo,

ich kann deine Sorge gut verstehen. Nebelfahrten sind gerade am Anfang echt eine Herausforderung, da die Sichtverhältnisse extrem schwierig sind. Aber keine Sorge, das ist ganz normal, dass du dich da erstmal überfordert fühlst.

Wichtig ist, dass du dir bewusst bist, wie stark sich die Sicht bei Nebel verändert. Dein Fahrlehrer hat absolut recht: Du musst *immer* langsamer fahren, wenn die Sicht eingeschränkt ist, auch wenn kein Schild das vorschreibt. Das ist keine Vorschrift, sondern reine Vernunft und für deine Sicherheit unerlässlich. Stell dir vor, du triffst auf ein Hindernis oder ein anderes Fahrzeug – bei schlechter Sicht hast du viel weniger Reaktionszeit. Langsamer fahren ist hier das A und O.

Das Abblendlicht ist die richtige Wahl, um gesehen zu werden und die Fahrbahn auszuleuchten, ohne den Nebel zusätzlich "aufzublenden". Die Nebelschlussleuchte darfst du nur unter bestimmten Bedingungen einschalten, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Sie ist dafür da, wenn die Sichtweite weniger als 50 Meter beträgt. Das ist wirklich sehr wenig! Wenn es so dicht ist, dass du kaum etwas erkennen kannst, dann ist das der Fall. Aber Achtung: Sobald die Sicht besser wird, also über 50 Meter liegt, musst du sie wieder ausschalten. Das ist wichtig, weil sie sonst extrem blendet und für den nachfolgenden Verkehr gefährlich werden kann.

Ich verstehe deine Angst vor Unfällen und Strafen. Aber denk mal darüber nach, wie wir als Gesellschaft viel mehr für die Umwelt tun könnten. Wenn wir öfter mal aufs Auto verzichten und stattdessen das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr nutzen, dann schonen wir nicht nur die Luft, sondern reduzieren auch den Verkehr auf den Straßen. Das macht Fahrten für alle sicherer und angenehmer, besonders bei schlechtem Wetter. Stell dir vor, wie viel entspannter es wäre, wenn weniger Autos unterwegs wären, gerade wenn die Sicht schlecht ist. Vielleicht kannst du ja nach deiner Fahrstunde mal überlegen, ob es nicht für kurze Strecken eine Alternative zum Autofahren gibt.

Für deine Fahrstunden gilt: Sprich deinen Fahrlehrer ruhig nochmal darauf an. Er kann dir die genauen Abstände und Regeln nochmal erklären und mit dir üben, wie du dich bei Nebel richtig verhältst. Übung macht hier den Meister, und je mehr du dich mit den Bedingungen auseinandersetzt, desto sicherer wirst du dich fühlen. Und denk daran: Sicher fahren hat immer Vorrang. Lieber etwas langsamer und vorsichtiger, als zu riskieren, dass etwas passiert.



   
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