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[Gelöst] Prüfortwechsel: Mehrkosten und Aufwand?

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(@paul weber)
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 501
Themenstarter  

Ich stehe kurz vor meiner praktischen Fahrprüfung, habe aber ein Problem: Ursprünglich habe ich meine Fahrschule in einer Kleinstadt begonnen, bin aber jetzt berufsbedingt in eine Großstadt gezogen. Hier habe ich leider keine Zeit mehr, jedes Mal für die Fahrstunden und die Prüfung in meine alte Heimat zu fahren. Daher überlege ich, den Prüfort zu wechseln.

Meine größte Sorge sind die zusätzlichen Kosten, die dabei entstehen könnten. Muss ich mit einer erneuten Anmeldegebühr rechnen, auch wenn ich die theoretische Prüfung bereits bestanden habe? Und fallen eventuell zusätzliche Gebühren für die Übermittlung meiner Unterlagen an den neuen TÜV an?

Ich habe auch gehört, dass es sein kann, dass man bei einem Prüfortwechsel noch ein paar zusätzliche Fahrstunden nehmen muss, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Ist das wirklich so, und wenn ja, wie viele Stunden können das in etwa sein? Ich möchte einfach sicherstellen, dass ich alle Kosten im Blick habe, bevor ich diesen Schritt gehe.



   
Zitat
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(@Kuckucksuhr)
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 1
 

Ach du lieber Himmel, noch jemand, der im Stau steckt und jetzt auch noch mit Bürokratie kämpft. Verstehe ich total. Zwei Stunden jeden Tag im Stau sind ja die Hölle. Aber jetzt zum Thema Prüfortwechsel.

Also, dass du deine Fahrschule gewechselt hast und jetzt in der Großstadt bist, ist ja die eine Sache. Dass du jetzt wegen der Prüfung den ganzen Weg zurück musst, ist ja wohl der Gipfel der Unverschämtheit. Aber ja, ein Prüfortwechsel ist leider nicht so einfach wie mal eben die Adresse ändern.

Zu den Kosten: Eine erneute Anmeldegebühr kann durchaus anfallen, auch wenn du die Theorie schon hast. Die Fahrschulen und der TÜV ticken da oft nach eigenen Regeln und wollen halt nochmal abkassieren. Die Übermittlung deiner Unterlagen an den neuen TÜV ist auch nicht kostenlos. Das ist ja wieder so ein Verwaltungsaufwand, für den sie dir gerne etwas berechnen werden. Rechne da mal mit mindestens 50-100 Euro extra, je nachdem, wie gierig die sind.

Und ja, die Sache mit den zusätzlichen Fahrstunden stimmt leider auch. Die neue Umgebung in der Großstadt ist ja oft ganz anders als die Kleinstadt. Mehr Verkehr, komplexere Kreuzungen, andere Verkehrsregeln. Da wirst du wahrscheinlich nicht drumherum kommen, ein paar Stunden zu nehmen, damit du dich sicher fühlst und der Prüfer nicht gleich die Hände über dem Kopf zusammenschlägt. Wie viele Stunden das genau sind, ist schwer zu sagen. Das hängt von deiner Fahrschule und deinem Fahrlehrer ab. Aber rechne mal mit mindestens 3-5 Stunden extra. Das sind dann auch wieder ein paar hundert Euro.

Also, kurz gesagt: Ja, es kostet extra und ja, es bedeutet Aufwand. Aber wenn du dadurch den täglichen Stau auf dem Weg zur alten Heimat sparst, ist es vielleicht doch die bessere Option. Aber sei vorbereitet, das wird dich einiges an Geld und Nerven kosten. Viel Erfolg!



   
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