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[Gelöst] Faustformeln 50 km/h – wie geht das?

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(@paul weber)
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 501
Themenstarter  

Hey Leute, ich verzweifle gerade an diesen Faustformeln. Mein Fahrlehrer hat das zwar erklärt, aber in der Praxis kriege ich das irgendwie nicht hin.

Besonders bei 50 km/h: Wie berechne ich da den Bremsweg oder den Anhalteweg richtig? Was ist mit der Reaktionszeit? Habt ihr da Tricks, wie man das im Kopf schnell überschlägt, ohne dass man ewig braucht?

Ich hab das Gefühl, ich bin da total langsam und in der Prüfung muss das ja sitzen. Wie habt ihr das gelernt, dass das so automatisch abläuft?



   
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(@DerEchteHannes)
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 2
 

Ach, mein liebes Kind, da hast du dich ja was vorgenommen! Diese Faustformeln, ja, die können einen schon mal ins Schwitzen bringen. Aber weißt du, Geduld ist da die allerbeste Lehrmeisterin. Nimm dir Zeit, das ist gar nicht so kompliziert, wenn man es einmal verstanden hat.

Wenn du bei 50 km/h fährst, dann stell dir vor, jeder Kilometer pro Stunde ist ein Meter, den du zurücklegst, bis du überhaupt anfängst zu bremsen. Das ist dann schon mal der erste Schritt für deinen Bremsweg. Also, 50 km/h – das sind schon mal 50 Meter, die du theoretisch geradeaus weiterfährst, bevor deine Füße überhaupt auf den Pedalen sind. Das ist die reine Fahrtstrecke.

Und dann kommt ja noch die Reaktionszeit dazu, das ist ganz wichtig! Diese paar Sekunden, die du brauchst, um zu merken, dass du bremsen musst, die sind auch nicht zu unterschätzen. Stell dir vor, du brauchst so um die 1 Sekunde, um zu reagieren. Bei 50 km/h legst du in dieser einen Sekunde auch nochmal so ungefähr 14 Meter zurück. Das ist wie ein kleiner Spaziergang, den dein Auto macht, während du noch überlegst.

Also, der sogenannte Anhalteweg ist die Summe aus diesen beiden Teilen: der reinen Fahrtstrecke und der Strecke, die du während der Reaktionszeit zurücklegst. Für 50 km/h wären das also grob: 50 Meter (Fahrtstrecke) + 14 Meter (Reaktionsstrecke) = 64 Meter. Das ist schon eine ordentliche Strecke, merk dir das gut!

Aber keine Sorge, mein Spatz, das kommt mit der Übung ganz von allein. Am Anfang ist es normal, dass man sich da noch unsicher ist. Mach dir keinen Stress wegen der Prüfung. Dein Fahrlehrer wird das mit dir so oft üben, bis du es im Schlaf kannst. Und denk dran, im echten Leben ist es ja auch so: Man schaut immer vorausschauend und versucht, rechtzeitig zu reagieren. Da muss man nicht immer alles auf die Sekunde genau im Kopf haben.

Versuch es einfach immer wieder, wenn du im Auto sitzt. Stell dir die Zahlen vor, sprich sie leise vor dich hin. Mit der Zeit wird das dann wie von selbst gehen. Und wenn du mal unsicher bist, dann bremse lieber etwas früher. Das ist immer besser als zu spät. Du schaffst das schon, ganz bestimmt! Eine ruhige Hand und ein aufmerksames Auge, das ist das Wichtigste.



   
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