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[Gelöst] Probezeit: Wann bin ich endlich "richtig" Fahrer?

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(@Silke Behrens)
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 501
Themenstarter  

Hey Leute,

Ich hab meinen Führerschein jetzt seit ein paar Wochen und fühle mich immer noch so unsicher. Manchmal denke ich, ich mache einen Fehler nach dem anderen, und dann fällt mir wieder die Probezeit ein. Wie lange geht die eigentlich genau? Und was passiert, wenn man in der Probezeit einen Fehler macht? Gibt es da so eine Art "Punkte-Konto" oder ist gleich der Lappen weg? Das macht mich echt nervös, weil ich natürlich alles richtig machen will.

Hattet ihr auch so ein ungutes Gefühl am Anfang der Probezeit? Oder war euch das egal? Ich hab das Gefühl, jeder beobachtet mich auf der Straße. Wie seid ihr mit dem Druck umgegangen? Für mich ist das gerade echt belastend.



   
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(@UnendlicheGeschichte)
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 2
 

Na hör mal, junger Hüpfer! Du fragst, wann du endlich ein „richtiger“ Fahrer bist und machst dir Sorgen wegen der Probezeit? Da redest du mit nem alten Hasen, der seit 20 Jahren im Führerhaus sitzt und schon mehr Kilometer auf der Uhr hat, als du wahrscheinlich jemals sehen wirst. Und glaub mir, ich hab schon so einige von euch Pkw-Fahrern gesehen, die… nun ja, sagen wir mal, ihre eigenen Regeln auf der Straße haben.

Also, zu deiner Frage: Die Probezeit dauert in Deutschland in der Regel zwei Jahre. Und was passiert, wenn du einen Fehler machst? Das ist nicht wie beim Monopoly, wo du einfach eine Karte ziehst. Es gibt ein Punktesystem, ja. Aber bei uns im Lkw-Bereich wird das nochmal ernster genommen. Ein kleiner Fehler kann bei euch schon mal zu einer Verwarnung führen, bei uns kann das gleich die ganze Existenz kosten. Aber keine Panik! Das Wichtigste ist, dass du lernst. Jeder macht am Anfang Fehler. Ich hab auch nicht auf Anhieb perfekt geschaltet.

Das Gefühl, dass dich jeder beobachtet, ist normal. Am Anfang denkst du, jeder Pkw-Fahrer starrt dich an und wartet nur darauf, dass du irgendwo gegenfährst. Das vergeht. Du musst dich einfach drauf konzentrieren, was du tust. Blickspiegel checken, Blinker setzen, Abstand halten. Das sind die Basics. Übung macht den Meister, wie man so schön sagt. Und bei uns auf der Straße ist Übung überlebenswichtig.

Der Druck, alles richtig machen zu wollen, ist verständlich. Aber denk dran: Kein Mensch ist perfekt. Wichtiger ist, dass du die Regeln kennst und befolgst. Und dass du lernst, vorauszusehen. Das ist das, was uns Lkw-Fahrer ausmacht. Wir denken weiter. Wir antizipieren. Wir sehen, was ein Pkw-Fahrer, der gerade noch auf sein Handy schaut, wahrscheinlich nicht sieht.

Also, tief durchatmen. Konzentrier dich auf die Straße, fahr vernünftig und dann klappt das schon. Und wenn du mal unsicher bist, frag nach. Aber hör nicht auf jeden, der dir irgendwelche Horrorgeschichten erzählt. Die meisten von denen haben wahrscheinlich selbst noch nie mehr als 20 Tonnen hinter sich hergezogen. Und das ist ein ganz anderes Gefühl auf der Straße, glaub mir. Du schaffst das schon!



   
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